Die Maschine regieren

Masterarbeit, erschienen bei Preprints zur Kulturgeschichte der Technik #29, 2018

Die Maschine regieren“ beschäftigt sich mit dem technisch-organisatorischen Wandel, den das Zusammentreffen der elektronischen Datenverarbeitung mit der Verwaltung des schweizerischen Bundesstaats Ende der 1950er Jahre und Anfang der 1960er Jahre produzierte. Zwischen 1958 und 1965 hat die Bundesverwaltung ihre erste elektronische Datenverarbeitungsanlage integriert. Verwaltung und Computer passten sich dabei gegenseitig an. Denn Computer wirkte in diesem Kontext nicht (nur) als Instrument der Beschleunigung, sondern eröffnete einen Möglichkeitsraum. Bereits vor der Auslieferung, erst recht aber nach der Inbetriebnahme wurde er zum Gegenstand von Aushandlungsprozessen. Der Computer war also auch eine Antwort, für die es geeignete Fragen erst zu finden galt. Die Arbeitet ist in vier Kapitel eingeteilt – (1) Organisation, (2) Raum, (3) Daten(-verarbeitung), (4) Personal – und verfolgt die Verhandlungsräume, die sich rund um die undefinierte, aber viel versprechende Maschine aufmachen.

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