Autor: bulgurswelt

  • Zu Besuch bei der alten Dame

    Zu Besuch bei der alten Dame

    Erschienen in die perspektive, 31. Oktober 2014; Siebenmilliarden<, April 2016 Bist du einmal hier gewesen / behalten wir Dein Wesen / Komm wieder in unsere Gemächer / und trinke aus unserem Becher / Wir sorgen für dein Wohl / nur treibe es nicht zu doll. Etwas abseits steht sie, die alte Dame, und scheint ganz stoisch auf das hektische, mitunter aggressionsgeschwängerte […]

  • Immaterialevant

    Immaterialevant

    Ein Essay zum Seminar „Kopf- und Handarbeit. Eine Wissensgeschichte der Wissensgesellschaft“ „Alles so irrelevant. Gfeggt werd ja nume mi Verstand.“ Moskito, Luftloch Dringend ist eine Frage dann, wenn sie keinen Aufschub mehr duldet; also akut, unerlässlich und unumgänglich ist. Tatort Centre Pompidou, Paris: Wir schreiben das Jahr 1985. Jean-François Lyotard muss eine Frage auf der Zunge […]

  • Menschen sind keine Bremsspuren

    Menschen sind keine Bremsspuren

    Erschienen in 041–Das Kulturmagazin, Dezember 2015 (Bild: Affolter/Savolainen) Viermal im Jahr verwickelt Roland Neyerlin im Kleintheater Persönlichkeiten in ein philosophisches Gespräch. Im Dezember hiess sein Gast Michael Fehr, dessen Text „Kurz vor der Erlösung“ fast zeitgleich ebenfalls im Kleintheater von den „Matterhorn Produktionen“ inszeniert wurde. Ein Gespräch über das Denken im öffentlichen Raum. Lieber Roland Neyerlin, warum […]

  • Black Box Selbstüberwachung

    Black Box Selbstüberwachung

    Eine Seminararbeit zum Seminar „Überwachungsformen der Spätmoderne“ „Informationsgesellschaft ist, wenn jede Information nur Sekunden entfernt ist, überall und jederzeit“, schreibt Roberto Simanowski (2014) in seinem Buch „Data Love“ und folgert: „Wir leben in der Informationsgesellschaft“ (S. 8). Diese Informationsgesellschaft hat Jean-François Lyotard (1986) bereits 1979 skizziert und darin den Begriff des postmodernen Wissens geprägt. Er beobachtete […]

  • Im Löwen in Ebikon

    Im Löwen in Ebikon

    Als Comic-Reportage erschienen in 041–Das Kulturmagazin, September 2015 Das erste Mal begegnen wir uns am Stammtisch, um halb neun, im Löwen in Ebikon. Wir werden einander vorgestellt. Kisanet haucht I’m sorry, sie ist kaum zu verstehen. Der Husten nagt an ihrem zierlichen Körper, ihre Stimme verweigert sich fast komplett. Dennoch will sie uns durch ihr […]

  • Vom Ende und vom Anfang

    Vom Ende und vom Anfang

    Erschienen im tschutti heftli „Abpfiff – das Letzte“ Nr 1/2015 Die Karriere nach der Karriere – sie ist für den 34-jährigen Michel Renggli seit Mai 2014 Realität. Als Juniorentrainer ist der weit über die Vereinsfarben hinaus geschätzte Superleague-Rekordspieler dem FCL erhalten geblieben. Fast zeitgleich ging für den 14 Jahre jüngeren Torwart Jonas Omlin mit dem Unterschreiben seines ersten […]

  • Zwischen Rachen und Anus

    Zwischen Rachen und Anus

    Erschienen auf kulturteil.ch, 8. März 2015 UG des Luzerner Theaters, 05.03.2015: «Die lächerliche Finsternis» von Wolfram Lotz ist das deutsche Gegenwartsstück der Stunde. Die Schweizer Erstaufführung im Luzerner Theater weiss zu überzeugen und erntet einen langen Applaus. Willkommen am Fluss Hindukusch, im von Urwald bedeckten Afghanistan, auf einer Reise zu dir selber. Nach der heiklen Passage […]

  • Über das Böse im Menschen

    Über das Böse im Menschen

    Erschienen auf kulturteil.ch, 19. Januar 2015 UG des Luzerner Theaters, 17.01.2015: Der Salon der Schauergeschichten im UG geht in die zweite Runde. Marc Wortel inszeniert «Strange Case(s) of Dr. Jekyll and Mr. Hyde» mit viel Brutalität und ohne Aussicht auf Hoffnung. Der 34-jährige Regisseur Marc Wortel hat wahrlich keine einfache Aufgabe: Drei Monologe zur menschlichen Doppelnatur, […]

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