Die soziale Wirklichkeit des Computers

unveröffentlicht. Relektüre von: Schelsky, H. (1957) Die sozialen Folgen der Automatisierung. Düsseldorf-Köln: Eugen Diederichs. Anfangs der 1950er Jahre präsentierte die Firma Remington-Rand in den USA den UNIVAC – „tomorrows miracle of electronics, here today“ (Remington-Rand 1952, 17’10’’) – und stellte ihn in eine Ahnenreihe mit den Pyramiden Ägyptens und den Hochhäusern Amerikas. Im gross angelegten Die soziale Wirklichkeit des Computers weiterlesen

Die Maschine regieren

Masterarbeit, erschienen bei Preprints zur Kulturgeschichte der Technik #29, 2018. „Die Maschine regieren“ beschäftigt sich mit dem technisch-organisatorischen Wandel, den das Zusammentreffen der elektronischen Datenverarbeitung mit der Verwaltung des schweizerischen Bundesstaats Ende der 1950er Jahre und Anfang der 1960er Jahre produzierte. Zwischen 1958 und 1965 hat die Bundesverwaltung ihre erste elektronische Datenverarbeitungsanlage integriert. Verwaltung und Die Maschine regieren weiterlesen

Supervisor und Sharing-Ökonomie

Eine vertiefende Seminararbeit, ETHZ Mai 2016, unveröffentlicht. „What we have is […] one master program, which I call supervisor, and this is the program, that is going to run everything.“ (Fernando J. Corbato) Anfangs der 1960er Jahre wird am Massachusetts Institute of Technology (M.I.T.) an einem „experimental time-sharing system“ gearbeitet, von dem man sich erhoffte, Supervisor und Sharing-Ökonomie weiterlesen

Immaterialevant

Ein Essay zum Seminar „Kopf- und Handarbeit. Eine Wissensgeschichte der Wissensgesellschaft“ „Alles so irrelevant. Gfeggt werd ja nume mi Verstand.“ (Moskito, Luftloch) Dringend ist eine Frage dann, wenn sie keinen Aufschub mehr duldet; also akut, unerlässlich und unumgänglich ist. Tatort Centre Pompidou, Paris: Wir schreiben das Jahr 1985. Jean-François Lyotard muss eine Frage auf der Zunge Immaterialevant weiterlesen